Florian Skrabal, Chefredakteur

Die Ibiza-Affäre hat die Republik in ihren Grundfesten erschüttert. Das heftigste Politbeben der vergangenen Jahre stellt jedoch nur den Höhepunkt einer spektakulären Serie von Korruptionsfällen dar. Vor 30 Jahren sang Rainhard Fendrich „Tango Korrupti“, im Sommer 2019 läuft „We're Going to Ibiza!“ auf dem Ballhausplatz – damals wie heute weiß man als Bürgerin und Bürger nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Doch sind Heinz-Christian Strache, Johann Gudenus und Co bedauerliche Einzelfälle oder nur die Spitze des Eisbergs? Welche Kräfte wirken im Hintergrund? Hat die Republik ein systematisches Problem mit Korruption – und wie kommen wir da wieder heraus?

In der zweiten Ausgabe des DOSSIER-Magazins widmen wir uns dem Thema, das derzeit wenige kalt und uns beruflich nicht loslässt: „Wer zahlt, schafft an. Wie korrupt ist Österreich?“

Seit Jahren berichten wir über Machtmissbrauch und Korruption: die millionenschweren Zeitungsinserate, mit denen die Stadt Wien den Boulevard füttert; die unfassbaren Missstände in Asylheimen, an denen sich private Hoteliers eine goldene Nase verdienen; die schwindelerregenden Umgehungskonstruktionen von Glücksspielkonzernen wie der Novomatic; die diskreten Beziehungen des Waffenproduzenten Glock und der FPÖ; und der unerträgliche Einfluss der Kronen Zeitung auf die Politik.

Hier setzen wir an, hier gehen wir in die Tiefe.

In der zweiten Ausgabe des DOSSIER-Magazins machen wir dort weiter, wo andere Zeitungen, Magazine oder TV-Sender aufhören. Als Österreichs einziges investigatives, werbefreies Printmedium sind wir nur unseren Leserinnen und Lesern verpflichtet. Im Inhaltsverzeichnis des zweiten DOSSIER-Magazins stehen diesmal: Glock, Raiffeisen und Telekom, Strabag und Porr, Casinos Austria und Novomatic, OMV und ÖSV sowie die politischen Parteien, gleich welche Farbe sie tragen. (Schluss) „Wer/zah/lts/chaf/ft/an“.

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  • Wir brauchen 60.000 Euro, um die Recherche und die Produktion des DOSSIER-Magazins zu finanzieren.
  • Wenn das Crowdfunding erfolgreich beendet ist, beginnen wir mit der Arbeit.
  • Die zweite Ausgabe des DOSSIER-Magazins erhalten Sie im Herbst 2019 per Post zugestellt.

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  • Unser Ziel ist, das DOSSIER-Magazin regelmäßig herauszubringen und jede Ausgabe einem anderen Thema zu widmen, das für die Gesellschaft relevant ist. Welche Themen das sind, wollen wir ausgiebig mit unseren Mitgliedern diskutieren.

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Auszeichnungen

Unsere Recherchen sind mehrfach im In- wie Ausland ausgezeichnet worden:

  • Axel-Springer-Preis (D), 2013
  • Walther-Rode-Preis, 2013
  • Robert-Hochner-Preis, 2014
  • Claus Gatterer-Preis, 2014
  • Dr. Karl-Renner-Publizistikpreis, 2015
  • Fritz-Gerlich-Filmpreis (D), 2016
  • Vienna Shorts ORF.at Publikumspreis, 2018

Team

Das sind wir

Wir sind RedakteurInnen, Medienkünstler, Comic-Zeichner, Musiker – aber vor allem Menschen, die für Journalismus brennen. Vor sechs Jahren haben wir deshalb DOSSIER gegründet.

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Unser Geschäftsmodell: Journalismus

DOSSIER ist eine gemeinnützige Redaktion, die seit 2012 investigativen und Datenjournalismus betreibt und fördert. Wir finanzieren unsere Arbeit nicht durch Werbung oder öffentliches Geld, sondern möchten einzig unseren Leserinnen und Lesern verpflichtet sein. 

Hinter der DOSSIER-Idee steht eine zentrale Erkenntnis: Ökonomische Zwänge verhindern vielfach, dass Redaktionen jene Ressourcen bekommen, die sie für ihre Arbeit brauchen – Zeit, Geld und Unabhängigkeit.

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