Liebe Leser·innen!

Die liberale Demokratie in Europa steht unter Druck, und das gleich von mehreren Seiten. Im Osten führt Russlands Machthaber Wladimir Putin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine und flutet den Kontinent mit Desinformation. Im Westen macht US-Präsident Donald Trump aus seiner Geringschätzung gegenüber dem vereinten Europa keinen Hehl und sagt der EU und ihren Werten den Untergang voraus. 

Aber auch von innen steigt der Druck, etwa in Österreichs Nachbarland Ungarn, wo Ministerpräsident Viktor Orbán seit bald 16 Jahren Stück für Stück die Demokratie untergräbt und die EU sabotiert, wo es nur geht. Und selbst wenn Orbán nach der Parlamentswahl am 12. April 2026 abdanken muss, sind Rechtspopulist·innen in anderen EU-Ländern im Aufwind – nicht zuletzt in Österreich. 

Welchen Beitrag kann unabhängiger Journalismus als vierte Säule der Demokratie angesichts einer so heiklen Lage leisten? Wir wollen es herausfinden – und zwar im Rahmen der größten internationalen Medienkooperation, an der DOSSIER je beteiligt gewesen ist: Willkommen beim Projekt Gen.EU!

Im neuen DOSSIER-Magazin geben wir Einblick hinter die Kulissen unserer grenzübergreifenden Journalismusoffensive. Im Verbund mit fünf weiteren Redaktionen aus Spanien, Frankreich, Ungarn, Polen und Rumänien versorgen wir junge Europäer·innen ein Jahr lang mit faktenbasierten Recherchen, und zwar dort, wo sie sich hauptsächlich informieren – in den sozialen Netzwerken

Journalismus gegen Desinformation

Auf Plattformen wie Instagram, Tiktok und Youtube hat es der Journalismus tendenziell schwer: Nachrichten und Propaganda stehen gleichwertig nebeneinander. Im Kampf um die Reichweite gewinnt Emotion gegen Information, und Polarisierung schlägt Sachlichkeit. Doch gerade deshalb ist es wichtig, dass Journalist·innen die Herausforderung annehmen, Journalismus auf diese Plattformen zu bringen. Denn hier informiert sich die Jugend, hier geht es um die Zukunft.

Mit unseren neuen Gen.EU-Formaten wollen wir Jugendliche und junge Erwachsene für Journalismus begeistern, indem wir zu Themen recherchieren, die ihr Leben prägen – und sie so erzählen, dass sie zur Mediennutzung junger Menschen passen. Wir haben recherchiert, mit welchen Rezepten sogenannte Newsfluencer·innen erfolgreich sind, was der Journalismus von ihnen lernen kann und wo die Gefahren der algorithmisch gesteuerten Nachrichtenwelt liegen. 

Und wir geben Einblick in die heikle Abwägung zum Umgang mit den Tiktok- und Instagram-Dilemmata – schließlich stehen die Plattformen, die sensationelle Reichweiten versprechen, zu Recht in der öffentlichen Kritik.

Neue Recherchen zu Machtmissbrauch

Im neuen DOSSIER-Magazin finden Sie zudem weitere investigative Storys, darunter neue Details zu unserer Recherche zum Machtmissbrauch gegenüber Lehrlingen im Luxushotel Interalpen – und dazu, welche Konsequenzen unsere Berichterstattung hatte. Auch beim Schwerpunktthema Erwachsenenvertretung bleiben wir dran: Diesmal berichten wir über den fragwürdigen Umgang von Anwält·innen mit dem Geld schutzbedürftiger Menschen. Und auch ein Gynäkologe ist erneut Gegenstand unserer Recherchen: Er soll sich Patientinnen gegenüber nicht nur übergriffig verhalten, sondern sich auch finanziell an ihnen bereichert haben.

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Bestellen Sie jetzt das neue DOSSIER-Magazin »Generation Europa – Recherchen für einen jungen Kontinent«. Wenn Sie investigativen und werbefreien Journalismus dauerhaft unterstützen möchten, dann werden Sie DOSSIER-Mitglied – für nur 65 Euro im Jahr! 

Und für junge Menschen haben wir ein neues Angebot: Bis zum Alter von 26 Jahren bezahlen sie nur 26 Euro für eine DOSSIER-Mitgliedschaft. Im Rahmen des neuen Abos gibt es unsere vierteljährlich erscheinenden Magazine per Post und weitere Vorteile wie vergünstigte Theatertickets und Einladungen zu unseren Events.

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