Florian Skrabal, Chefredakteur

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

Die Pandemie hat alle kalt erwischt, natürlich auch die DOSSIER-Redaktion. Trotzdem fühlen wir uns in unserer Mission gestärkt: Wo sich Missstände und gesellschaftliche Brennpunkte abzeichnen, braucht es investigative Recherche und sachliche Information. Deshalb legen wir unseren nächsten Arbeitsschwerpunkt dorthin, wo selbst bei einem landesweiten Lockdown die Türen offen waren: in die Filialen von Billa, Spar und Co.

Supermärkte sind ein Teil unseres Alltags. Sie versorgen uns mit Nahrung und den Dingen des täglichen Bedarfs – und bestimmen so indirekt mit, was auf unseren Tellern und in unseren Regalen landet. Doch der lange Arm der Handelsriesen reicht weiter, vor allem in Österreich, dem Land der Supermarkt-Superlative.

In kaum einem anderen Land gibt es ein so dichtes Filialnetz wie in Österreich, die Preise zählen zu den höchsten Europas – und schließlich auch die Marktkonzentration: Drei Unternehmen beherrschen gewaltige 85 Prozent des Marktes, mehr als 100.000 Menschen sind direkt bei Ihnen beschäftigt.

DOSSIER rückt mit einem Team aus Journalistinnen und Journalisten aus, um hinter die Regale des Lebensmittelhandels zu blicken. Das Ergebnis unserer Recherchen finden Sie in der dritten Ausgabe des DOSSIER-Magazins, der Arbeitstitel: „Supermacht Supermarkt: Im Schatten der Handelsriesen“. Unser Anspruch ist, dass Sie nach der Lektüre des 100 Seiten starken Magazins „Ihren“ Supermarkt mit anderen Augen sehen.

Erfahren Sie, wie Angestellte und Lieferanten behandelt werden; wie die Ketten Löhne und Einkaufspreise drücken – all das im Namen der Konsumentinnen und Konsumenten, unter denen sich die Aktionitis, der Rabattfetischismus und die Datenkrake „Jö Bonus Club“ massiv verbreitet haben. Wir beleuchten die Schattenseiten der boomenden Phänomene Eigenmarken und Bio. Natürlich dürfen auch Porträts der öffentlichkeitsscheuen Eigentümer der Handelsriesen nicht fehlen: Die stetig sprudelnden Gewinne landen in den Taschen von Milliardären, reichen Clans und einer mächtigen Genossenschaft.

Investigativ, werbefrei und von LeserInnen finanziert

Natürlich bleiben wir den DOSSIER-Prinzipien für unabhängigen Journalismus treu. Wir sind werbefrei und berichten ohne blinde Flecken. Für die Supermarkt-Riesen ist das ungewöhnlich: Kaum ein österreichisches Medium, egal wie renommiert und einflussreich, kann es sich leisten, die größten Werbekunden des Landes ernsthaft zu verärgern. Auf kritische Berichte folgt schnell die Drohung, die millionenschweren Werbeetats zu kappen – leider zu oft mit Erfolg.

Wir spielen da nicht mit.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung: Bestellen Sie heute die neue Ausgabe des DOSSIER-Magazins „Supermacht Supermarkt: Im Schatten der Handelsriesen“ vor. Sie unterstützen unsere Recherche und leisten einen Beitrag zu mehr kritischem Journalismus in Österreich.

Oder, um es im Supermarktjargon zu sagen: Schlagen Sie jetzt zu! Nur solange der Vorrat reicht! Zum sensationellen Aktionspreis von 23,99 Euro! Sichern Sie sich noch heute das dritte DOSSIER-Magazin!

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